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Zweiter Förderaufruf Mobility-as-a-Service NRW gestartet


Um die Entwicklung von „Mobility-as-a-Service“ (MaaS) und plattformübergreifende, eng vernetzte Projekte für nahtlose Mobilität voranzutreiben, hat das Verkehrsministerium nun den zweiten Förderaufruf MaaS veröffentlicht.

Nahtlose und vernetzte Mobilität für Nordrhein-Westfalen – das Land Nordrhein-Westfalen fördert innovative Projekte, die einen wichtigen Beitrag zur Verkehrswende und zur nahtlosen Mobilität beitragen und somit an das Programm von Mobility-as-a-Service NRW anknüpfen. 

Eine Zugverbindung mit dem Smartphone buchen und zahlen, an der S-Bahn-Station eine Radbox per Handy freischalten und am Zielort einen E-Scooter für die letzte Meile nutzen: Um die Entwicklung von „Mobility-as-a-Service“ (MaaS) und plattformübergreifende, eng vernetzte Projekte für nahtlose Mobilität voranzutreiben, hat das Verkehrsministerium nun den zweiten Förderaufruf MaaS veröffentlicht.

Folgende Projekte gehören zum Fördergegenstand:

  • Entwicklung von Systemen zur verkehrsträgerübergreifenden Planung, Buchung und Zahlung einer intermodalen Reisekette.
  • Verknüpfung von Systemen oder Apps, um den Reisenden multimodal:
    • Informationen (wie zum Beispiel zur Barrierefreiheit) zu Verfügung stellen,
    • Fahrplanauskünfte geben und
    • den digitalen Erwerb von Tickets zu ermöglichen
  • Anbindung von bestehenden multimodalen Systemen, Angeboten oder Apps an Landeshintergrundsysteme (DELFI sowie zukünftig an den gebündelten Datenzugang).
  • Entwicklung von offenen Schnittstellen für multimodale Informationen und Vertrieb. Die Anwendung der entwickelten Schnittstelle im ÖPNV in NRW ist sicherzustellen.
  • Verbesserung der Datenqualität in relevanten Hintergrund-, Informations-, Auskunfts- oder Vertriebssystemen, um MaaS-Apps im Sinne der Reisenden zu verbessern.
  • „Diskriminierungsfreie“ Erfassung von Infrastrukturdaten und Georeferenzierung (z.B. von Haltestellen, Barrierefreiheit, B+R, P+R, regionale Bedarfsverkehre) sowie deren Anbindung an bestehende Landeshintergrundsysteme.
  • Die Anwendung innovativer Methoden, wie KI / Machine-Learning-Technologien, Blockchain-Technologien sowie von Crowding-Events (z. B. zur breitflächigen Datenerfassung) für die genannten Fördergegenstände sind ausdrücklich erwünscht. Gleiches gilt für die Entwicklung möglichst freier Software und Anwendungen nach Open Data Standards.

Insgesamt stehen fünf Millionen Euro Fördersumme zur Verfügung; bewerben können sich Organisationen mit ÖPNV-Bezug wie Verkehrsverbünde, Unternehmen und Start-Ups sowie Gebietskörperschaften. Auch Gemeinschafts-Anträge sind möglich.

Einsendeschluss ist der 13.01.2023.

Unterlagen zum Download

Den Förderaufruf inklusive Zeitplan, Fördergegenständen und Bestimmungen sowie einen Muster-Antrag können Sie hier herunterladen.